Around and around it goes…

Und meine Gastmutter sagte mir noch es würde sehr kalt werden, aber ich als Nordlicht dachte mit nix weiter dabei und hatte nur ein langarmiges Shirt an mit dünner Windjacke an. Kurz um ich hab den ganzen Tag gefroren, auf meiner Haut wüteten gefühlt die Tempraturen eines sibirschen Winters. Zu meiner eigenen Verteidigung, unsere gesamte Reisegruppe hat gefroren.

Aber als nächstes wieder zum Programm. Da der Zugwagon geschlossen hatte in dem Pétain und Hitler ihren Waffenstilstand besiedelten hatten geschlossen hatte, wurde das Programm kurzer Hand verändert, dass verkündete unsere Lehrerin mit relativ schlechter laune. Die anderen freuten sich, außer ich, denn das Sprichwort „Vom Regen in die Traufe“ trat dann natürlich ein. Eine angekündigte 1,5 Std. Führung durch das Dorf Lavardin, die dann auf 2 Stunden am Ankunftsort aufgeweitet wurde und am Ende 2,5 Stunden dauerte. Natürlich komplett auf Französisch. Ich habe fast nichts verstanden außer:

Die Kriche in Lavardin wurde glaube ich für den Heiligen St. Martin gebaut, und sie war eine der ersten Kirchen die bemalt wurden, denn durch die Kreuzzüge hatten sich die Tempelritter, die Gotteshäuser Bemalungen von den Muslimen abgeschaut und mit nach Europa gebracht. Damals waren Farben noch geuer und so waren die Farben brauntöne die bis geln hineinreichten . Irgendwann wurden die Wände wieder weiß überlmalt, da die meisten Priester der Meinung waren sie würden vom Beten ablenken. Während der späteren Glaubenskriege wurden dann die meisten Gesichten von den Heiligen die in der Kriche noch übriggewesen waren (Statuen + noch Rest bemalungen) entfernt. Dies erzählte uns der Tourguide sei in den meisten Fällen in Kirchen an der Loire der Fall.

Dann gab es noch eine Geschichte mit irgendeinem alten Stadthaus, in denen glaube ich früher dann die Pilger unterschlupf suchten.

Und dann kamen wir zum Highlight. (Es hatte auch noch dort angefangen zu regnen) Der Aufstieg über den Steilfelsen zur Burgruine. (Wieder die mörderischen Treppen) Wenn alle gut gelaunt und nicht ausgehungert, müde oder sich wärmer Angezogen hätten. Hätte ich dem Guide sogar zugehört. So weiß ich nur, dass unten in der Burg Ciatadernen für die Lagerwasserungen untergebracht waren, und der Keller auch die Speisekammer war, die dann für den Winter immer gefüllt worden war. Von hinten nach vorne und von unten nach oben. Dieser Eingang wurde besonders streng bewacht, aber wie man dort hin mit einem Wagen fahren sollte war mir ein Rätsel.

Evenso wie diese Burg nie eingenommen wirde, das sie dank ihrer Lacer sehr sicher ist/ war.
Die Preisfrage war dann, was benutzen die Soldaten um hiere Feinde in die Fluchtbschlagen zu können.

a) kochendes Wasser
oder
b) heißes Öl

In Gedanken fügte ich noch ein „Schicken sie eine SmS mit dem Lösungsbustaben an den Anbieter und werden sie garantiert KEIN Gewinner, statt dessen werden sie  ein halbes Jahr lang jeden Tag angerufen, bis sie eine Klage einreichen“. Aber zurück zum Thema. Jemand rief heißes Öl und als Begründung warum man das nehmen könne, kam „Man kanns anzünden“ …
Der Guide zog nur verstört die Augenbrauen hoch und meinte „Dass man heißes Wasser genommen hatte, weil Öl damals zu teuer gewesen sei.“ Logisch.

Der Stankt Martin ist übrigens am 8 November und nicht wie anscheinend jeder glaub am 11 November gestorben, er wurde nur am 11 November begraben.

Danach gings dann weiter zu den Trogolyhtenwohnungen. Es sah aus wie das Dorf der Hobbit, da leben übrigens heute noch Menschen drinn. Die Temperaturen liegen im Jahr so zwischen 12°-20°, bisschen kalt. Danach wurde noch eine Tropfsteinhöhle besichtigt. Stalakttiten wachsen alle 100 Jahre ein 1cm… Dann war die Höhle ungefähr zwischen 800 und 1500 Jahre alt. Relativ jung.

Wie die mittelralterliche Stadt Vermont, die wir danach noch besichtigen mussten, Gott sei Dank auf eigene Faust. Das hieß dann aber nicht besichtigen sondern durch- die-gesamte- Stadt- rennen- um- in- irgendein- warmes- Café-zu -finden. Glaubt mir dabei haben wir die gesamte Stadt gesehen (es hatten sämtliche Läden zu und Vermont ist, wie Blois nicht allzu groß).

Nach der Pseudo-Besichtung gings dann ab in die Gastfamilien und ein sehr ereignissreicher Tag ging zu Ende.

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