Mein erster Anime Comic

Als ich letztens meine Regale mal wieder neu sortiert habe, habe ich diesen Schatz endeckt. Meinen ersten Anime Comic, ich hatte ihn vor Jahren mal geschenkt bekommen, es für gut befinden und ihn wieder bei Seite gelegt. Was definitiv ein Fehler, war den die Geschichte ist wirklich gelungen.

Es geht um eine junge Hutmacherin Spohie, die eines Abens nach merkwürdigen Ereignissen von einer Hexe besuch bekommt und Opfer eines Altersfluch wird. Darauf hin flieht sie aus der Stadt und trifft auf eine Vogelscheuche namens Rübe, die Sophie zum sagenumwobenen wandelnde Schloss führt. Kurzer Hand stellt sie sich selbst als Putzfrau ein und erlebt wohl das Abenteuer ihres Lebens…

Magie, Zaubereien, winzig bisschen Grusel und auch Romantik sind garantiert. Wer den Film nicht kennt wird manchmal überrascht die Augenbrauen hoch ziehen bzw. die Kinnlade könnte sich manchmal selbst ständig machen.

Die Optik ist der reinste Augenschmaus (auf schön festem Hochglanzpapier), denn neben den unheimlich gut gezeichneten Landschaften und Städten sind die Charaktere ebenfals nicht zu kruz gekommen, genauso wie die Dialoge (besonders die zwischen Sopie und Luzifer haben mir am besten gefallen) sie sind angenehm zu lesen und teilweise sehr amüsant, das einzige was ich bemängeln könnte ist die verwirrende Reihnfolge, die Bilder bzw. Comiszenen sind nicht nummeriert und so kann man schonmal mit den Sprechblasen durcheinander kommen.

Das Argument dass die Story nicht genug erzählt wird und der Leser am Anfang nicht wirklich weiß worum es geht, kann ich nicht nach voll ziehen, es sei denn man kauft sich wirklich nur irgendeinen Band und nicht alle 4, das könnte schon Probleme geben, weil sie erzählen ja eine Geschichte in einer festen Reihnfolge und sind innerhalb nicht abgeschlossen sondern enden immer mit einem Cliffhänger.

Insgesamt habe ich mich wirklich gefreut, das ich diesen kleinen Schatz wieder gefunden habe und werde mir glaube ich zu Weihnachten die weiteren Bände wünschen. Ich kann ihm jeden nur weiterempfehlen, die sich zumindest ein bisschen für Miyazaki und Manga bzw.  „japanischen Comics“? interessieren… Allerdings sollte man bedenken, dass manche unwichtigen Hintergrundinformationen z.B die Geräusche von Eisenbahnen oder Schritten auf japanisch beschrieben sind (dazu auch noch die verdrehte Leseweise also von hinten nach vorne) das kann einen Ungewohnten manchmal wirklich in den Wahnsinn treiben…

Hier nochmal ein paar Mehr Infos:

 

Das wandelnde Schloss

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